Back to life…

Tja, keiner vermisst mich… schade eigentlich – oder?

Nachdem ich meinen letzten Arbeitstag sehr ruhig und entspannt hinter mich gebracht habe, die letzten anstehenden Termine für die Vorweihnachtszeit überstanden waren und ich mit vollem Elan mich dem Schmücken und Putzen meiner Wohnung für die anstehenden Feierlichkeiten widmen wollte, hat mich der Rhino-Virus mit Fieber, vereiterten Kiefer- und Stirnhöhlen (Aua! Können Zähne weh tun, obwohl alles daran in Ordnung ist) und hartnäckiger Bronchitis lahmgelegt.

Doof das, noch doofer, wenn man weiß, was auf der persönlichen Liste steht und so gar nicht in der Lage ist, länger als 1 Minute geradeaus zu schauen.

Ich lag also von Freitag vor Weihnachten bis Silvester so richtig flach und musste betüddelt werden – mag ich ja garnicht, wenn ich so einen Tatendrang entwickle. Das Weihnachtsessen wurde von meinem Liebling gezaubert, gefeiert wurde bei Muttern, Silvester verbrachten wir dann mit unseren Freunden bei einem gemütlichen Abendessen.

Das Positive: Ich habe mit allen Weihnachtsgeschenken voll ins Schwarze getroffen – die Freude war auf allen Seiten groß! Meine Schwägerin hatte sich mir gegenüber nun kurzfristig doch noch geäußert, dass sie Hanstulpen in Türkis „rattenscharf“ findet und sie Lila ja garnicht mag (ich hatte Lila Socken für Sie gedacht und konnte nochmal umdisponieren).

Weihnachten war, abgesehen davon, dass sich meine Lärmempfindlichkeit so garnicht mit drei Kindern im Alter von vier bis sieben Jahren vertrug, ein richtig schönes Familienfest und kam dieses Jahr sogar gänzlich ohne irgendwelche Streitereien aus. Toll! Fotos? Bitte sehr!

bild-023_1

bild-027

Und was hat Frau vergessen? Klar, Fotos von den Werken, bevor sie eingepackt wurden. Ich werd sie bei Gelegenheit nachreichen.

Pünktlich mit dem neuen Jahr habe ich auch einen neuen Lebensabschnitt betreten, ich habe entschieden, meinen bisher gelernten Job weitestgehend an den Nagel zu hängen und meinen Traum, die Ausbildung zur Heilpraktikerin in Angriff zu nehmen.
Ich bin, wie es so schön heisst, familiär vorbelastet: Meine Mutter ist seit 9 Jahren mit Ihrer eigenen Praxis selbständig, seit letztem Jahr ist auch mein Stiefvater mit an Bord und mein Mann hat die Ausbildung auch gemacht.
Zwar bin ich noch etwas zaghaft, was die Sache mit den Nadeln betrifft, aber ich bin guter Dinge, dass ich es lernen werde.

Im Moment mache ich zwar noch die Hilfsjobs in der Praxis, aber die ersten Ausbildungspunkte zusätzlich zur Schule stehen dieses Jahr bereits im Kalender.

Eine Antwort schreiben